Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.

Sokrates

Therapiekonzept

In meinem Beratungs- und Therapiekonzept lege ich sehr großen Wert auf Transparenz und Offenheit. Alle Interventionen und Abläufe in der Behandlung werden mit Ihnen besprochen und gemeinsam wird entschieden, welche der möglichen Behandlungsoptionen angewendet werden. Dieses gemeinsame Vorgehen dient u.a. dazu, jene Interventionen zu identifizieren, welche Ihnen am meisten nützen und Sie am effektivsten voranbringen. Jeder Mensch ist ein Individuum und um optimal zu wirken, muss sich die Beratung/Behandlung an den jeweiligen Menschen anpassen.

In der Beratung und Therapie wird auch stark auf Ihre Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen geachtet. Gerade wenn wir in Schwierigkeiten sind oder unter etwas leiden, sind uns diese oft kaum zugänglich. Jedoch ist es sehr hilfreich, wenn wir uns dieser Ressourcen bewusst werden, sie aktivieren und zur Problembewältigung einsetzen können.

Es ist mir ein wichtiges Anliegen im Sinne eines umfassenden Konzeptes alle Ebenen des Menschen zu berücksichtigen. In einer Grobeinteilung können folgende Ebenen voneinander unterschieden werden: die körperliche Ebene, die psychische Ebene und die seelische Ebene. Alle diese drei Ebenen wirken aufeinander ein und beeinflussen sich gegenseitig.

Bei der psychischen Ebene können außerdem die Einstellungs-, die Gedanken- und die Gefühlsebene unterschieden werden. Eine weitere Unterscheidung der psychischen Ebene kann zwischen bewusster und unbewusster Ebene getroffen werden.

Fragen und Antworten:

Wie lange dauert eine Beratung oder Therapie?

So kurz wie möglich und so lang wie notwendig. Die Dauer der Behandlung und die Frequenz der Sitzungen liegt in Ihren Händen. Es wird mit Ihnen vereinbart, wann die nächste Sitzung stattfinden soll. So gilt es zu überlegen, welcher Abstand sinnvoll und nützlich ist. Dies kann z. B. wöchentlich, 14tägig oder einmal im Monat sein.

Die Ansätze, nach denen ich arbeite, sind kurzzeit- und lösungsorientierte Ansätze. Sie sind darauf ausgerichtet, innerhalb kurzer Zeit Veränderungen und die angestrebten Ziele zu erreichen.

Worauf sollte ich in der Psychotherapie achten?

Die Grundlage damit Psychotherapie gut wirken kann, ist eine gute Beziehung zwischen Klient/Klientin und Therapeut. Dies konnte auch durch viele Untersuchungen belegt werden. Deshalb können Sie für sich prüfen, ob die Beziehung zwischen Ihnen und dem Therapeuten/der Therapeutin gut ist, d.h. sie sich in der Therapie wohl, sicher und angenommen fühlen und sich dem Therapeuten/der Therapeutin gegenüber öffnen und anvertrauen können.

Ein weitere wichtiger Punkt ist der Fortschritt. In regelmäßigen Abständen sollte überprüft werden, ob Fortschritte gemacht werden oder Sie sich zumindest auf dem richtigen Weg befinden.

Wie funktioniert Psychotherapie?

Wie bereits oben erwähnt, ist die Grundlage der Psychotherapie die Beziehung zwischen Therapeut und Klient. Über das therapeutische Gespräch wird der Klient/die Klientin unterstützt, seine/ihre Situation besser zu verstehen, neue Perspektiven einzunehmen, Lösungsmöglichkeiten zu überprüfen, etc. Das therapeutische Gespräch ist kein Alltagsgespräch. Im Rahmen des therapeutischen Gesprächs kommen verschiedenste Gesprächstechniken und -methoden zur Anwendung, welche dem Klienten helfen, Problemmuster zu erkennen, neue Blickwinkel einzunehmen, neue Lösungen zu entwickeln, etc.

Zudem können je nach Therapierichtungen eine Reihe von weiteren therapeutischen Methoden zur Anwendung kommen, wie Imaginationsarbeit, Arbeit mit diversen Materialien, Verhaltensübungen, Hypnose, Arbeit mit Darstellungen, Körperarbeit etc.

Um einige wichtige Aspekte der Psychotherapie anschaulich zu machen, verwende ich gerne das Berggleichnis:
Sie können sich Psychotherapie wie eine Bergtour vorstellen. Die Summe Ihrer Ziele stellt das Gipfelkreuz dar. Der Psychotherapeut ist der Bergführer. Er kennt sich im Gebirge und mit Bergtouren gut aus und hat verschiedenste Hilfen dabei, wie Landkarten, Seile, Karabiner, Steigeisen, etc. Dies sind die Methoden, die eingesetzt werden können und dabei helfen, die unterschiedlichen Abschnitte zu überwinden. Gemeinsam mit dem Klienten versucht der Psychotherapeut den optimalen Aufstiegsweg zu finden. So kann es sein, dass eine Person die Kletterwand bevorzugt, während ein anderer die Kletterwand lieber umgeht und dafür etwas länger für dieses Teilstück braucht.

Ähnlich wie ein Bergführer den Bergsteiger nicht den Berg hochtragen kann, kann auch der Psychotherapeut nicht die notwendigen Entwicklungen zur Lösung der Probleme für den Klienten machen - dies bleibt Aufgabe des Klienten, wobei ihn der Therapeut - wie eben beschrieben - bestmöglich darin zu unterstützen versucht.

Muss ich in der Psychotherapie Medikamente einnehmen?

Nein, Psychotherapie arbeitet ohne Medikamente.

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, neben psychotherapeutischen Behandlung zusätzlich ein Medikament einzunehmen. In diesem Fall wird Ihnen dies jedoch als Vorschlag unterbreitet und mit Ihnen besprochen. Anschließend liegt die Entscheidung bei Ihnen, ob sie den Vorschlag annehmen möchten oder nicht.

 

Für weitere Fragen zur Beratung bzw. Therapie oder zur Frage, ob Sie mit ihrem Anliegen bei mir richtig sind können Sie mich gerne telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.